Teilzeitarbeit und Pensionskasse, die Uhr tickt ...

Teilzeitarbeit und Pensionskasse 

Die dreiteilige Vorsorge in der Schweiz lässt sich mit einem Cappuccino vergleichen: Die AHV bildet die Espresso-Basis, darüber sorgt die Pensionskasse für die Milch und zuoberst die freiwillige Selbstvorsorge fürs Schäumchen. In der Tasse der Teilzeitarbeitenden steckt im Vergleich zu den Vollzeitarbeitenden oft wenig drin. Das beginnt bei der Basis: Um dereinst eine volle AHV-Rente (Stand 2015: 2350 Franken im Monat) zu bekommen, benötigt man einen durchschnittlichen Jahresverdienst von 84'600 Franken und darf keine Beitragslücken haben – das schaffen nur die wenigsten Teilzeitarbeitenden. Angestellte mit kleinen Pensen und entsprechend tiefem Lohn erhalten nur die Minimalrente (1175 Franken).

Damit ihr schmaler Espresso nicht schwarz bleibt, müssen Teilzeiter zudem mindestens 21'150 Franken im Jahr verdienen. Denn erst ab dieser Schwelle ist der Arbeitgeber verpflichtet, Teilzeitarbeitende in die Pensionskasse aufzunehmen und Arbeitgeberbeiträge zu entrichten.



Weitere Infos unter dem Link.