Die wichtigsten Entscheide zur Altersvorsorge, AHV, Pensionskasse

Die wichtigsten Entscheide zur Altersvorsorge

In einer Mammutdebatte hat der Ständerat mehrere Reformvorhaben zur AHV beschlossen. Das sind die wichtigsten Änderungen.

Frauen sollen wie Männer mit 65 Jahren in Rente gehen, also ein Jahr später als heute. Die Übergangsfrist zur Angleichung des Rentenalters beträgt drei Jahre. 2030 bringt das der AHV insgesamt 1,3 Milliarden Franken.
Der Rentenbezug ist flexibel zwischen 62 und 70 Jahren möglich, auch ein gleitender Rückzug aus dem Arbeitsleben ist vorgesehen. Im Gesetz ist daher vom Referenzalter die Rede, in dem die Renten ohne Abzüge oder Zuschläge bezogen werden.

Der Mindestumwandlungssatz zur Berechnung der Renten in der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird von 6,8 auf 6 Prozent gesenkt. Neurenten sinken dadurch um rund 12 Prozent.
Im Gegenzug will der Ständerat neue AHV-Renten für Einzelpersonen um 70 Franken pro Monat erhöhen. Der Plafond für Ehepaare würde von 150 auf 155 Prozent einer Einzelrente erhöht. Bei einer Maximalrente beträgt der Zuschlag damit 226 Franken.

Zur Finanzierung der höheren AHV-Renten werden von Arbeitgebern und Arbeitnehmern je 0,15 Lohnprozente zusätzlich erhoben.

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